Wir meistern die Herausforderungen der Zukunft, indem wir uns für eine klimaresiliente und nachhaltige Stadtentwicklung einsetzen. Wir wollen ein auf Immenstadt zugeschnittenes Klimawandelanpassungskonzept entwickeln. Dadurch wissen wir, wo und welche Umsetzungen nötig und gewinnbringend sind. Wir erhöhen so die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger durch kurzfristig und schnell umsetzbare Ideen.
Der Steigbach gehört zu Immenstadt. Wenn er wieder sichtbar ist, bspw. als Wasserspiel bzw. Fortsetzung des Steigbach durch die Innenstadt, erreicht man einen kühlenden Effekt im Sommer mit Aufenthaltsqualität für jedes Alter. Außerdem erinnert er an die historische Verbindung zwischen Natur und Stadt. Zudem stärkt er das Gefühl von Heimat und Wiedererkennung, wertet die Immenstädter Stadtmitte ästhetisch auf und bildet ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal für Immenstadt.
Zusätzliche Sonnensegel auf unseren Spielplätzen sorgen für kühlere, sichere und angenehme Bereiche zum Spielen - so bleiben die Plätze auch an heißen Tagen attraktiv für Kinder und Familien.
Gerade an sehr heißen Sommertagen ist es hilfreich, noch mehr kostenfreie und leicht auffindbare Trinkwassermöglichkeiten zu haben.
Um ein positives Mikroklima zu schaffen, brauchen wir mehr Begrünung in der Innenstadt. Mit festen Bepflanzungen sowie mobilen Pflanztrögen wollen wir eine spürbar bessere Luftqualität und Schatteninseln schaffen, welche gerade an heißen Sommertagen eine Wohltat für alle Generationen sind. Mit mobilen Pflanzentrögen muss vorhandene unterirdische Infrastruktur nicht verändert werden. Außerdem sind sie eine kostengünstige Zusatzoption, die sich flexibel dort aufstellen lassen, wo sie am meisten Nutzen bringen, wie beispielsweise am Marienplatz und in der Bahnhofstraße.. So machen wir Immenstadt Schritt für Schritt grüner und lebenswerter.
Wir möchten allen Menschen an heißen Sommertagen auch in der Innenstadt eine gewisse Aufenthaltsqualität ermöglichen. Wasserspiele im Zentrum bringen Menschen zusammen und die nötige Kühlung.
Das Risiko von Überflutungen bei Starkregenereignissen soll verringert und im besten Fall vermieden werden. Dies erreicht man unter anderem, wenn Regenwasser nicht einfach schnell über die Kanalisation abgeleitet und diese dadurch überlastet wird. Stattdessen soll das Regenwasser durch kluge Maßnahmen länger in der Stadt gehalten werden. Gängige Maßnahmen dafür sind zum Beispiel:
Smart City klingt nach Zukunft. Der entscheidende Ansatz besteht darin, verschiedene Bereiche des städtischen Lebens, wie z.B. Verkehr, Energieversorgung und Verwaltung digital miteinander zu vernetzen. Dabei sollen selbsterhobene Daten als Werkzeug genutzt werden, um eine intelligente Stadtentwicklung zu fördern und ressourcenschonend zu handeln. Lösungen sollen da eingesetzt werden, wo sie wirklich gebraucht werden und einen Unterschied machen. Beispielsweise können Hitzehotspots durch Messungen und intelligente Datenauswertung erfasst werden, um dort sinnvolle Maßnahmen wie z.B. mobile Schattenplätze zu ergreifen.
Gute Sozialpolitik beginnt im Alltag. Dort, wo Menschen wohnen, arbeiten, alt werden und ihre Kinder großziehen. In Immenstadt und im Oberallgäu heißt das: kurze Wege, verlässliche Angebote und ein starkes Miteinander – auch dort, wo Busse selten fahren und Hilfe nicht immer sichtbar ist.
Unser Ziel ist eine Kommune, in der sich alle Menschen gesehen fühlen: Kinder, Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Lebensform.
Unsere Stadt ist vielfältig. Jung und Alt, alteingesessen oder neu zugezogen, mit unterschiedlichem Einkommen, unterschiedlichen Lebenswegen und Überzeugungen. Unterschiedliche Generationen, Kulturen und Lebensentwürfe gehören zu unserer Stadt. Diese Vielfalt ist keine Ausnahme – sie ist unsere Realität.
Viele Menschen spüren: Das Zusammenleben ist komplexer geworden. Veränderungen machen unsicher, gerade dort, wo man sich Verlässlichkeit wünscht. Diese Gefühle nehmen wir ernst. Zusammenhalt entsteht nicht, indem man Unterschiede ignoriert, sondern indem man offen und respektvoll mit ihnen umgeht.
Eine verlässliche Betreuung ist die Grundlage für Chancengleichheit. In Immenstadt wurden in den vergangenen Jahren ausreichend Krippen- und Kindergartenplätze geschaffen. Das entlastet Familien und ermöglicht eine faire Aufteilung von Arbeit und Sorgearbeit.
Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen:
Auch unsere Schulen brauchen Raum zum Lernen und Leben. Die Sanierung der Mittelschule hat für uns eine hohe Dringlichkeit. Gute Ausstattung aller Schulen und Bildungseinrichtungen ist für uns klare Aufgaben der Kommune.
Jugendliche brauchen Orte, an denen sie willkommen sind – und Erwachsene, die zuhören. Jugendzentren, Schulsozialarbeit und Streetwork leisten hier unverzichtbare Arbeit. Gerade in Zeiten zunehmender Belastungen und wachsender Probleme ist frühe, persönliche Unterstützung entscheidend.
Wir setzen uns ein für:
Jugendliche sollen nicht nur Thema von Politik sein, sondern selbst mitgestalten können.
Unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger haben unsere Stadt geprägt. Sie verdienen Sicherheit, Teilhabe und Respekt.
Wichtig sind für uns:
Alt werden darf nicht heißen, allein zu sein.
Migration ist Teil dieser Vielfalt. Menschen mit unterschiedlicher Herkunft leben, arbeiten und lernen hier – oft unauffällig, oft engagiert, manchmal auch mit Schwierigkeiten. Entscheidend ist nicht, wo jemand herkommt, sondern wie wir miteinander umgehen und welche Regeln für alle gelten.
Darum wollen wir Begegnung bewusst fördern:
Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können – niedrigschwellig und ohne Hürden.
Gerade in Dörfern und kleineren Städten zeigt sich Zusammenhalt im Kleinen: auf dem Spielplatz, im Verein, in der Schule, im Gespräch. Wo Menschen sich begegnen, wächst Vertrauen. Wo niemand allein gelassen wird, entsteht Sicherheit.
Unser Ziel ist ein Miteinander, das trägt – auch wenn nicht alle gleich sind. Eine Stadt, in der Unterschiede kein Grund für Angst sind, sondern Anlass für Respekt. Und in der klar ist: Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.
Eine soziale Stadt ist für alle erreichbar. Das betrifft Menschen mit Rollstuhl oder Kinderwagen genauso wie ältere Menschen oder Familien.
Wir setzen uns ein für:
Kleine Maßnahmen können den Alltag für viele deutlich erleichtern.
Sozialpolitik lebt nicht von großen Worten, sondern von Vertrauen, Nähe und Verantwortung füreinander. Wir wollen eine Stadt, in der Hilfe einfach ist, Begegnung möglich bleibt und niemand übersehen wird.
Immenstadt soll ein Ort sein, an dem man gerne lebt – heute und morgen.
Vielfalt ist kein Gegensatz zum Zusammenhalt. Sie ist seine Grundlage!
Wir wollen die Mobilität so gestalten, dass sie für alle bezahlbar bleibt und dem Gemeinwohl dient. Uns ist bewusst, dass ein Auto im Allgäu für viele Menschen bis zu einem gewissen Grad unverzichtbar ist. Trotzdem wollen wir auch andere Verkehrsmittel attraktiver machen. Dabei steht Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt, ebenso wie die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen ohne Auto. Ein gut vernetztes Verkehrssystem aller Verkehrsmittel ermöglicht einfache und verlässliche Wege durch die Stadt.
Wir setzen uns für mehr Sicherheit im Rad- und Fußverkehr ein – durch sanierte und ausgebaute Wege, sichere Schulrouten, ein lückenloses Radnetz sowie hochwertige Abstellmöglichkeiten. Gleichzeitig schaffen wir eine lebenswertere, attraktivere Innenstadt. Eine autofreie Zone stärkt die Gastronomie und öffnet mehr Raum für Begegnung.
Viele Projekte konnten wir auf Basis der ISEK-Studie und der Bürgerbefragung der Grünen aus 2017 erfolgreich umsetzen, z.B.:
Für diese Projekte wollen wir uns einsetzen:
Wir wollen den Nahverkehr in Immenstadt und Umgebung durch barrierefreie Busse, engere Taktung und neue Bahnstationen stärken. So entsteht eine echte Alternative zum Auto. Zusätzlich fördern wir moderne Angebote wie z.B. Rufbus, Car- und RadSharing, um Mobilität sicher, flexibel und unkompliziert zu gestalten.
Konkret setzen wir uns ein für:
Der Verkehr muss einfach, günstig und umweltfreundlich gestaltet werden. Dies gelingt nur durch eine ganzheitliche Vernetzung aller Verkehrsmittel. E-Mobilität und eine nahtlose Anbindung an den ÖPNV bilden dafür die Grundlage.
Konkret setzen wir uns ein für:
Schon lange ist der Tourismus als fester Bestandteil nicht mehr aus der Oberallgäuer Wirtschaft wegzudenken. Die Auswirkungen dessen werden allerdings von mehr und mehr Bürgerinnen und Bürgern als belastend empfunden. Nicht unbegründet: Mit dem Naturpark Nagelfluhkette vor der Haustür und dem Großen Alpsee als Besuchermagnet sind zu Hochzeiten ein enormes Verkehrsaufkommen und steigende Besucherzahlen zu bewältigen.
Wir fordern Wandel: Ein Tourismus im Einklang mit unseren Lebensgrundlagen. Konkret bedeutet das, Anreize zum bewussten und nahen Tourismus zu setzen, von dem auch Einheimische spürbar profitieren.
Wir setzen uns ein für:
Unsere Region lebt von touristischen Angeboten. Ein Konzept, das den Lebensraum gemeinschaftlich für alle plant, denkt Einheimische und Urlauberinnen und Urlauber gleichermaßen mit, sodass das Miteinander im Vordergrund steht und keine Fronten entstehen.
Eine solide wirtschaftliche Entwicklung ist die Grundlage für eine handlungsfähige Kommune. Für Immenstadt bedeutet das, Stadtentwicklung, Wohnen und Finanzen gemeinsam zu denken. Maßgeblich ist für uns die konsequente Fortschreibung und Umsetzung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK1), das die Kernstadt und alle Ortsteile gesamthaft betrachtet und langfristige Entwicklungsperspektiven aufzeigt.
Eine verlässliche finanzielle Basis der Stadt sichern wir durch eine ausgewogene Mischung aus Gewerbesteuer, Grundsteuer für Unternehmen und Wohnen sowie durch gezielte kommunale Investitionen. Eine besondere Rolle spielt dabei der städtische Wohnungsbau. Er schafft nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern generiert auch dauerhafte Einnahmen – durch Mieteinnahmen, Grundsteuer sowie durch eigene Energieerzeugung und den Verkauf von Strom. So verbinden wir soziale Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft.
Beim Wohnen verfolgen wir klare Leitlinien: Wir schaffen bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnraum in den tatsächlich nachgefragten Wohnungsgrößen. Dabei gilt für uns der Grundsatz „Innen statt Außen“. Neue Flächen sollen möglichst nicht auf der grünen Wiese entstehen, sondern durch Nachverdichtung und Umnutzung innerhalb des bestehenden Siedlungsraums. Wichtig ist uns, dass diese Nachverdichtung immer mit einer Verbesserung der Wohnumfeldqualität einhergeht.
Konkrete Potenziale sehen wir auf städtischen und privaten Flächen, etwa bei der Nachverdichtung und Aufwertung der Zeilenbebauung (gemäß ISEK), im Doblerareal (insbesondere in den Obergeschossen), auf der Bauhofinsel, am Viehmarktplatz, der Maxensruh sowie am Kalvarienberg. Hier wollen wir gemeinsam mit Eigentümerinnen und Eigentümern zukunftsfähige Lösungen entwickeln.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Schaffung von bezahlbarem und sozialem Wohnraum. Dazu gehören die Schließung von Baulücken, die Aufstockung bestehender Gebäude sowie die Nachentwicklung bislang ungenutzter Abstandsflächen. Gleichzeitig wollen wir durch eine Neuordnung von Wohnraum – etwa durch den Umbau großer Wohnungen in kleinere, besser nachgefragte Einheiten – auf veränderte Wohnbedürfnisse reagieren. Moderne Quartierskonzepte mit flexibel nutzbaren Räumen und gemeinschaftlichen Flächen sehen wir als wichtigen Baustein für lebendige Nachbarschaften.
Besondere Chancen bietet die Bauhofinsel: Hier kann neuer Wohnraum entstehen, kombiniert mit Parkmöglichkeiten im Erdgeschoss, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und einer Stromversorgung aus eigener, erneuerbarer Energie.
Eine lebenswerte Stadt braucht neben Wohnraum auch attraktive öffentliche Räume. Der Kernbereich Immenstadts benötigt deutlich mehr Grünflächen, Schatten, Ruhe- und Sitzgelegenheiten. Deshalb setzen wir uns für die Entsiegelung von Flächen, Fassadenbegrünung und zusätzliche Sitzmöglichkeiten – auch an Bushaltestellen – ein. Mehr Grün in der Innenstadt verbessert das Stadtklima, erhöht die Aufenthaltsqualität und kommt allen zugute.
Unser Ziel ist eine Stadtentwicklung, die wirtschaftlich tragfähig, sozial gerecht und ökologisch verantwortungsvoll ist – damit Immenstadt auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
Grün für Artenvielfalt & Lebensräume - Wir treten ein für eine Stadt, in deren vielfältigen Gebiet Natur und Mensch im Einklang gedeihen und die Lebensgrundlagen bewahrt werden.
Eine lebendige Stadt, in der Artenvielfalt blüht, die Kulturlandschaft erhalten bleibt und unzerschnittene Lebensräume das Stadtgebiet und die umliegenden Gemeindeteile prägen. Wo Stadt-Flächen extensiv genutzt werden und Moore als Klimaspeicher geschützt sind – zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger und zukünftiger Generationen.
Erhalt und Erweiterung von Lebensräumen für heimische Pflanzen und Tiere. Wir haben schützenswerte Arten wie beispielsweise Gelbbauchunken, Eisvögel und Schneehasen u.v.m. auf Immenstädter Flur, um deren Erhalt und Stabilisierung der Bestände wir uns in Zeiten globaler Erwärmung kümmern müssen.
Nützen und schützen gehen dabei Hand in Hand. Wir sind stolz auf unsere Stadtalpen und die damit verbundene Beweidung der Alpflächen sowie der resultierenden Artenvielfalt. Wir unterstützen die Alpwirtschaft sowie die kleinbäuerliche Landwirtschaft bei der Vermarktung ihrer regionalen Produkte.
Die Waldflächen der Stadt müssen weiter nachhaltig bewirtschaftet und klimafit gemacht werden, damit ihre Funktionen (Wasserhaushalt, Lawinenschutz, etc.) bestehen bleiben und Holz als regionales Produkt verbaut werden kann. Die Stadt hütet und achtet auf ihre Schutzgebiete in den bestehenden Grenzen.
Biotopverbünde und zusammenhängende Flächen sollen nicht weiter durch Verkehrsprojekte, Baumaßnahmen und Deponiepläne zerschnitten werden. Tiere brauchen ihre Ruhezonen und der Mensch intakte Naherholungsgebiete.
Wir streben weiter an, dass bestehende Rasen- und Monokulturen in artenreiche Grünzonen extensiviert werden.
Wiedervernässung und Pflege von Moorflächen als natürlicher Kohlenstoffspeicher dienen nicht nur der Artenvielfalt, sondern auch dem Klimaschutz. Streuwiesen sollen erhalten und nach Möglichkeit reaktiviert werden. Hecken mit Wildgehölzen sollen angepflanzt werden, um abwechslungsreiche Naturräume zu erreichen und Nahrungsquellen zu schaffen.
Wasser ist eine Ressource von unschätzbarem Wert: Trink- und Grundwasserschutz sichert unsere Zukunft. Aufgrund der Klimaerwärmung müssen wir sowohl natürlichen Hochwasserschutz als auch ein Dürremanagement aufbauen. Wir versuchen, das Wasser in der Fläche zu halten und somit den Landschaftswasserhaushalt zu stärken. Davon profitieren auch Amphibien wie Grasfrösche, die durch die Klimaerwärmung stark gefährdet sind.
Flüsse, Bäche und Auen bilden mit ihrer Umgebung wichtige Ökosysteme mit ganz unterschiedlichen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen. Unsere Weiher und Seen sind nicht nur für die Naherholung der Einheimischen wichtig, sondern auch für den Tourismus und für die Artenvielfalt. Wasser- und Aufenthaltsqualität für alle Nutzerinnen und Nutzer liegen uns am Herzen.
Gemeinsam schaffen wir Raum für eine größere Vielfalt: für Natur, Kultur und alle Menschen – jetzt handeln und Grün wählen!
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