Die GRÜNEN im Städtle im Gespräch mit Bürgermeister Nico Sentner
Die GRÜNEN im Städtle hatten zu ihrem letzten Treffen Bürgermeister Nico Sentner eingeladen. Er sprach über seine 6 Jahre als Bürgermeister: über Herausforderungen und viele Entwicklungen, die Immenstadt nachhaltig voranbringen. Zahlreiche lang vorbereitete Projekte sind inzwischen in der Umsetzung und zeigen, wie sich unsere Stadt Schritt für Schritt weiterentwickelt.
Tag für Tag pendeln fast 9000 Menschen nach Immenstadt ein. Gäbe es genügend bezahlbare Wohnungen, würden aus Pendlern Einwohner werden. Die Wirtschaftskraft Immenstadts würde über die höhere Einkommenssteuer steigen. Dieses Ziel versucht man innerstädtisch mit den SWW und mit privaten Bauträgern zu erreichen: das SWW baut in der Südstadt, von privater Seite wird das Fany- und das Eberl-Areal bebaut. Dabei sollen Wohnungen in allen Größen und in allen Preisklassen entstehen.
Mit der Fertigstellung des Steiner Kindergartens kann jedem dreijährigen Kind ein Platz garantiert werden. „Der Ausbau des Ganztagesangebots in der Königseggschule und der Steiner Grundschule erweitert eine verlässliche und pädagogisch wertvolle Betreuung,“ unterstreicht Stadträtin Tina Thaqi. Bürgermeister Sentner spricht von einem Standortvorteil anderen Kommunen gegenüber. Große Sorge bereitet die Mittelschule. Sie muss dringend saniert werden.
Die enge Zusammenarbeit der Stadtverwaltung, des Stadtrates und der Stadtwerke bewirkte, dass das Hackschnitzelheizkraftwerk vergrößert und modernisiert wird. Die Schulen, das Krankenhaus, das grüne Zentrum und viele Immenstädter Haushalte profitieren langfristig von einer klimafreundlichen und nachhaltigen Energieversorgung, denn die Hackschnitzel kommen vorwiegend aus dem Stadtwald. Aber auch andere Investitionen in die Infrastruktur, wie die Sanierung des Wasser- und Kanalsystems, den Glasfaserausbau und damit verbunden die Sanierung der Stadtspange, sichern die Versorgungssysteme und schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Photovoltaik auf kommunalen Gebäuden und der Batteriespeicher in Rauhenzell ergänzen das Portfolie regenerativer Energieversorgung.
Sichere Rad- und Schulwege quer durch die Stadt, wie sie auch im Verkehrskonzept und im ISEK empfohlen wurden, werden mit jeder Straßensanierung realisiert. Ein sicherer Schulweg soll mit dem neuen Radweg entlang der Sonthofener Straße entstehen.
Unterschiedlich beurteilen die GRÜNEN und der Bürgermeister den ÖPNV. Das Oberallgäu als Flächenlandkreis brauche viele Busse. „Das ist nicht finanzierbar; die Kreisumlage kostet uns dieses Jahr schon 1,6 Mio € mehr“, informierte Sentner. Er setze auf das Bürgerticket, womit man für 80 € ein ganzes Jahr in den Kurzparkzonen und Wanderparkplätzen parken kann. „Das sei das falsche Signal,“ konterte Gregor Sturm. „Man müsse mit Parkgebühren der ÖPNV querfinanzieren und billiger machen, wenn man wünsche, dass Menschen das Auto stehen lassen.“
Besonders gefreut hat die GRÜNEN im Städte Bürgermeister Sentners abschließender Dank für die sehr gute Zusammenarbeit mit der grünen Fraktion. Mit grüner Unterstützung konnten viele wichtige Projekte und Entwicklungen in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht und umgesetzt werden.
Diese Website ist gemacht mit TYPO3 GRÜNE, einem kostenlosen TYPO3-Template für alle Gliederungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
TYPO3 und sein Logo sind Marken der TYPO3 Association.