Grüne sehen sich in Misskredit gebracht

Stellungnahme der Grünen zum BILD-Zeitungsbericht

Die Oberstdorfer Grünen zeigen sich verärgert über einen Bericht in der Bild-Zeitung vom 27.12. 2022. Hier erschien unter der Rubrik Gewinner/Verlierer die folgende Meldung: Der Allgäuer Urlaubsort Oberstdorf mit dem grünen Bürgermeister Klaus King (56) hat sich für fast 25.000 Euro Transportkosten die Weihnachtstanne aus dem Sauerland herankarren lassen! 600 Kilometer weit! Der Slogan der Oberstdorfer Grünen lautet: „Unserer Heimat zuliebe“. Dazu der Bild-Kommentar Nicht mehr alle Zapfen am Baum“

Die Oberstdorfer Grünen stellen fest: Bürgermeister Klaus King ist und war nie Mitglied der Grünen. Darum ist die Bezeichnung „grünen Bürgermeister“ falsch. Er wurde im Kommunalwahlkampf von einer Gemeinschaft aus CSU, Grünen, FDP und den Wählergemeinschaften UOL und Oberstdorfer Allianz unterstützt. Die Grünen stellen in der Marktgemeinde mit Bergith Hornbacher-Burgstaller die Dritte Bürgermeisterin.

Der Christbaumkauf wurde im Tourismusausschuss der Marktgemeinde - mit Kenntnis der anfallenden Kosten von ca. 25.000 Euro - am 27.10.2022 beschlossen. Der Vertreter der Grünen im Tourismussauschuss hat sich in der Sitzung gegen den Kauf des Baumes ausgesprochen und entsprechend dagegen gestimmt. Die Initiative für das Aufstellen eines Christbaumes auf dem Marktplatz ging hauptsächlich von den Freien Wählern aus.

Für den Ortsverband Oberstdorf sind das falsche Informationen, die die Partei - über ein lokales Ereignis, an dem die örtlichen Grünen nicht beteiligt sind – insgesamt in Misskredit bringt. Die nicht zulässige Verbindung von „grünen Bürgermeister“, den Kosten für den Weihnachtsbaum, dem Slogan der örtlichen Grünen und dem Bild-Kommentar ist geeignet, die Arbeit der Grünen zu diskreditieren. Die Grünen fragen sich nun: Bewusst oder schlecht recherchiert oder beides?

 

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