Klassikkonzert mit Lisa Wellisch

Fortissimo am Feierabend

06.02.26 –

Ein besonderes Wahlkampfformat bot der Kreisverband im Schloss Immenstadt: Auf Einladung der Landratskandidatin Christina Mader verzauberte die europaweit konzertierende Pianistin Lisa Wellisch ihre Zuhörerschaft. Sie präsentierte sich nicht nur als virtuose Künstlerin, sondern auch als wortgewandte Vermittlerin der Musik. Ihr Programm, das einen Bogen von Clara Schumanns virtuosen Kompositionen bis zu zeitgenössischen Werken spannte, war garniert mit unterhaltsamen Anekdoten aus dem Leben großer KomponistInnen. Von Rossinis Kochkünsten, Schumanns wilden Studentenzeiten, der Work-Life-Balance großer Komponistinnen und Liszts fanatischen Fans – Wellisch hatte nicht nur deren Musik, sondern auch profundes Wissen um deren biographische Höhepunkte im Repertoire.

In diesem Rahmen unterstrich Christina Mader die Bedeutung von Kunst und Kultur: „Ja, wir brauchen Kultur! Nicht nur, weil es gut tut, sich für einen Moment der Kunst hinzugeben und den Alltag zu vergessen. Kunst ist viel mehr: Sie bringt Menschen zusammen, lässt sie sich ausdrücken, ermöglicht Demokratie, ist Daseinsvorsorge.“

 

Im Bild: Christine Rietzler, Tina Thaqi, Lisa Wellisch, Christina Mader und Martina Noichl
Bildautorin: Sonja Kehr

 

Zur Künstlerin:

Lisa Wellisch debütierte nach dem Abitur als Solistin mit Mozarts „Jeunehomme-Konzert“ zum Auftakt des deutschen Mozart-Fests 2008. Seither gab sie zahlreiche Solo- und Kammermusik-Abende in vielen Ländern Europas (u.a. Österreich, Polen, Schweiz, Italien, Liechtenstein) und dem Oman. Sie erhielt Stipendien u.a. der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“, des Richard-Wagner-Verbands, der „Gesellschaft der Freunde der Musikhochschule Stuttgart“, des Deutschen Musikrats, des Freistaats Bayern und ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Sie ist regelmäßig Gast bei verschiedenen Festivals wie dem Hohenloher Kultursommer, dem „Bayreuther Osterfestival“ und der Schubertiade Sion (Schweiz). Im November 2024 debütierte sie als Solistin in der Elbphilharmonie Hamburg.

In Stuttgart, Freiburg und Karlsruhe absolvierte sie die Studiengänge Schulmusik, Bachelor und Master Klavier solo (Prof. Hans-Peter Stenzl und Prof. Gilead Mishory) und Master Liedgestaltung bei Prof. Hartmut Höll. Zusätzliche Impulse erhält sie bei Elisabeth Leonskaja. Sie widmet sich intensiv dem Kunstlied und gab Konzerte u.a. mit der Mezzosopranistin Marina Viotti. Zudem spielt sie im Kammermusik-Duo und Trio seit 2020 regelmäßig mit der Cellistin Tatjana Uhde (Solocellistin der Nationaloper Paris) und deren Zwillingsschwester Katharina Uhde. 

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