Mehr Frauen braucht die Politik!
Katharina Schulze beim FrauenandieMacht-Frühstück in Sonthofen

Für ein ökologisches, soziales und weltoffenes Sonthofen

Grüne nominieren Kandidaten für die Stadtratswahl 2020

Sonthofen - Die Sonthofer Grünen möchten bei der Zahl der Stadtratsmandate bei der Kommunalwahl im März 2020 deutlich zulegen. Deshalb finden sich neben den fünf derzeit amtierenden Stadträtinnen und Stadträten, die ihre erfolgreiche Arbeit in der nächsten Wahlperiode fortsetzen möchten, auch zahlreiche neue Gesichter auf aussichtsreichen Plätzen der jetzt aufgestellten Liste. Ökologisch, sozial und weltoffen soll Sonthofen bleiben und weiterentwickelt werden, so die dritte Bürgermeisterin Ingrid Fischer, die die Liste der 15 Frauen und 15 Männer auf dem Wahlvorschlag von Bündnis 90/Die Grünen anführt. „Kommunalpolitik ist lebendige Politik. Was wir hier entscheiden und gestalten wird unmittelbar spürbar und sichtbar. Damit werden wir direkt konfrontiert", so Fischer. Ökologie und Soziales, Energiewende und Klimaschutz, bezahlbarer Wohnraum, attraktive Arbeitsplätze, aktive Jugendarbeit und auch finanzielle Nachhaltigkeit seien die Kernthemen der Sonthofer Grünen. Das alles müsse einen Stammplatz in der Politik erhalten. Dafür werde man sich auch in den nächsten Jahren konstruktiv einsetzen. "Durch mehr Sitze im Stadtrat, möchten wir unsere grüne Handschrift noch deutlicher machen", so Thomas Jortzig, der auf dem zweiten Listenplatz kandidiert. Radstadt, Alpenstadt und Fairtrade-Stadt seien nur einige Projekte, die von den Grünen angeregt und engagiert unterstützt und begleitet werden.
Viele der mit grüner Unterstützung bereits angestoßenen Projekte sowie die in der nächsten Wahlperiode anstehende Konversion ehemaliger Bundeswehrflächen bieten für die neue Fraktion die Chance für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Diese müsse bezahlbare Wohnungen beinhalten, darunter auch alternative Wohnkonzepte für Senioren. Die Grünen wollen auch Voraussetzungen für innovative Wirtschaftskonzepte schaffen, betont Ortssprecher Klaus Winzek. Er denkt dabei an das Vorantreiben des geplanten Technologietransferzentrums sowie den weiteren Ausbau der Digitalisierung: „Mit einer gut ausgebauten Datenautobahn wird die Randlage von Sonthofen für wissensbasierte Hochtechnologiefirmen kein Standortnachteil mehr sein“. Die Verbesserung der Mobilität ist den Grünen ebenfalls ein zentrales Anliegen. Sie setzen dabei vorwiegend auf den weiteren Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Radwegenetzes in Sonthofen. Sozialreferentin Elfriede Roth und Umweltreferent Michael Borth, die auf den Plätzen drei und vier kandidieren, bringen es auf den Punkt: „Unsere Vision ist eine Stadt der kurzen Wege und energieeffizienter durchgrünter Wohnquartiere. Eine Stadt zum Arbeiten, für Erholung und einen Tourismus im Einklang mit der Natur. Eine Stadt des sozialen Miteinander aller Menschen, egal ob sie schon lange hier leben oder ob sie zugewandert sind“.

Liste der Kandidaten

 

 

Die Ungeraden rücken etwas gerade

Sternfahrt der Mandatsträgerinnen nach Sonthofen, Johann-Althaus-Platz

Sonthofer Grüne gratulieren Elfried Roth

 Die Sonthofer Grünen gratulieren der Kreis- und Stadträtin Elfriede Roth zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Politischer Wochenmarkt

Der Grünen-Ortsverband Sonthofen nahm am Politischen Wochenmarkt in Sonthofen teil. Mitglieder des Ortsvorstandes und Stadträt*innen verteilten Infomaterial und diskutierten mit Besuchern die Zukunft Europas. Für die Grünen ist es wichtig am 26. Mai zur Wahl zu gehen und Parteien zu unterstützen, die für ein weltoffenes, demokratisches und friedliches Europa stehen.

 

16 Prozent in Sonthofen für Volksbegehren „Artenvielfalt“

Ortsverband feiert gutes Ergebnis und Arbeit der Freiwilligen

18.02.2019 Bayernweit hatte das Volksbegehren „Artenvielfalt“ in der vergangenen Woche 18,4% der Wahlberechtigten in die Rathäuser gelockt. Damit war es das bisher erfolgreichste in der Geschichte Bayerns.
Auch in Sonthofen waren viele Freiwillige auf den Beinen, um die Menschen in die Rathäuser zu lotsen. Mit Erfolg, denn es gingen 2.761 Bürger*innen, um ihre Stimme für das Volksbegehren abzugeben - das entspricht 16,06% der Stimmberechtigten. Allein am Samstag, den 9.02.2019, als das Sonthofer Rathaus zwei Stunden geöffnet hatte und die Sonthofer Grünen zwei Infostände in der Innenstadt aufgebaut hatten, gingen 226 Stimmberechtigte zur Eintragung. Von Montag (11.02.2019) bis zum Ende des Volksbegehrens am Mittwoch (13.02.2019) gingen dann weiter sensationelle 850 Personen ins Rathaus, um das Volksbegehren zu unterstützen.
Um dieses gute Ergebnis und vor allem die Arbeit der Freiwilligen zu feiern, traf sich der Sonthofer Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen zu einem kleinen Spaziergang entlang der Starzlach von Rieden nach Winkel. Bei einer Einkehr konnte man die positive Entwicklung und die gute Arbeit der Freiwilligen noch einmal Revue passieren lassen. Gemeinsam ging es dann wieder nach Sonthofen.

 

Wir möchten eine lebendige Stadt und dafür müssen wir auch mutig sein!

Ingrid Fischer hält Haushaltsrede zum Jahreshaushalt 2019 der Stadt Sonthofen



Sonthofen. „Nur mit Ihrer Hilfe können die vielen städtischen Aufgaben gemeistert werden.“, so bedankte sich Ingrid Fischer, Dritte Bürgermeisterin und Fraktionsvorsitzende der Grünen in Sonthofen, bei jenen, die in Sonthofen Steuern zahlen. Manchmal könne sogar das eine oder andere zusätzliche Projekt gestartet werden, so Fischer weiter. „Natürlich gehen Pflichtaufgaben vor Küraufgaben, auch wenn wir, der Stadtrat die eine oder andere Küraufgabe positiv abstimmen! Aber wir möchten eine lebendige Stadt und dafür müssen wir auch einmal mutig sein!“
Bei Ihrer Rede zum Jahreshaushalt 2019 im Stadtrat von Sonthofen, begrüßte die grüne Stadträtin, dass der Schuldenabbau der Stadt weiter vorangetrieben wird und man mit den Steuereinnahmen der Bürger sorgsam umgeht.
Kritik wegen fehlender ökologischer Projekte in Sonthofen
Besonders rühmte sie den guten Umgang der Parteien untereinander: „Bei uns gibt es eine gute Zusammenarbeit und ein gemeinsames Vorgehen.“ Neben weiterem Lob für die Zuschüsse für Vereine, zukunftsorientierter Personalführung und für das Projekt „Radstadt“, erinnerte sie aber auch an die Herausforderungen, die die Stadt zu leisten hat. Außer bezahlbarem Wohnraum brauche es auch (Wohn-)Raum für die Natur. Sie kritisierte hier vor allem, dass es abgesehen von dem Projekt „Radstadt“ keine weiteren ökologischen Projekte in diesem Haushalt gibt. Ihr Fazit zum Haushalt blieb aber positiv: „Bisher konnten wir uns stets freuen, dass zum Ende mehr übrigblieb, als erwartet. Hoffen wir, dass das in Zukunft auch so ist!
Abschließend stimmte die Fraktion dem Haushalt zu.“

Die vollständige Haushaltsrede findest Du hier.

 

Zukunft und Erfahrung – Die Mischung macht‘s

Ortsverband der Grünen blickt auf ein erfolgreiches Jahr

Sonthofen. „Wir wurden für unseren Landtagswahlkampf mit dem guten Wahlergebnis belohnt.“ Mit diesem positiven Fazit eröffnete Ortssprecher Klaus Winzek am vergangenen Montag die Mitgliederversammlung des Ortverbandes Bündnis 90/Die Grünen in Sonthofen.  Beim Rückblick auf die Aktivitäten, zeigte sich, wie tatkräftig die Grünen in Sonthofen im vergangenen Wahljahr 2018 waren. Mehrere Aktionen und nicht zuletzt die damit verbundene positive Resonanz, habe der Ortverband vor allem den vielen aktiven Freiwilligen zu verdanken, konnte Winzek als Fazit festhalten.
Auch die grüne dritte Bürgermeisterin von Sonthofen, Ingrid Fischer, die zusammen mit ihren Stadtratkolleg*innen vor Ort war, bekräftige die gute Zusammenarbeit zwischen Ortsverband und Stadtrat. Es sei wichtig, vom Ortsverband Informationen und Anregungen zu bekommen, dafür sei man dankbar, so Fischer als sie über die Arbeit des Stadtrats berichtete.
Mit der Wahl des neuen vierköpfigen Vorstandes ebnen gleich drei neue aktive Mitglieder den Weg für zukünftige Projekte. Neue gleichberechtigte Ortssprecherin, zusammen mit dem in seinem Amt bestätigten Klaus Winzek, ist Nicole Würden, die beiden neuen Beisitzer sind Simon Heberle und Norbert Gütlein. Besonders die gute Mischung von erfahrenen und neuen Mitgliedern, mache die Besonderheit des Ortsverbands aus, so der Vorstand. Gemeinsam mit den vielen Aktiven gehe man mit neuen Projekten in das Europawahljahr 2019 und in die Kommunalwahl 2020. Bereits zum Start des Volksbegehrens „Artenvielfalt“ werden Stadtrat und Ortssprecher*in am 31.01.2019 bei der Aktion „Erstunterzeichner“ im Rathaus vertreten sein. Am Ende des Abends waren sich alle einig: „Eine erfolgreiche Zukunft braucht vor allem eins: Vielfalt!“

 

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