Sozialer Wohnungsbau in Oberstdorf kommt voran.

Oberstdorf - Die Oberstdorfer Grünen begrüßen den einstimmigen Beschluss des Oberstdorfer Gemeinderates, auf dem Gelände des Trettach-Kraftwerkes 46 Sozialwohnungen zu errichten. "Es hat sich gelohnt, hartnäckig an dem Thema dran zu bleiben", so Ortsprecherin und Gemeinderätin Bergith Hornbacher-Burgstaller. Schon seit 5 Jahren hatten die Grünen - unter Anderem mit Ortsterminen - das Thema immer wieder forciert und Bürger und Gemeinderäte informiert. Es sei dringend notwendig nach vielen Jahren Stillstand wieder in den sozialen Wohnungsbau zu investiveren. Die Grünen sind darum froh, dass die Bemühungen zu einem guten Ende gekommen sind. "Wir brauchen in Oberstdorf günstigen Wohnraum, nicht zuletzt für Menschen, die im Tourismus beschäftigt sind", verweist Hornbacher-Burgstaller auf sinkende Einwohnerzahlen, Personalmangel in der Gastronomie und hohen Pendlerverkehr.
Zufrieden sind die Grünen auch, dass der Bestand an Sozialwohnungen in der Hermann von Barth Strasse erhalten bleibt. Auch wenn die Häuser in die Jahre gekommen sind, habe eine Umfrage des SWW einen hohe Zufriedenheit der Mieter ergeben. In den Bestand müsse nun auch dem Rahmen nach entsprechend investiert werden. Leerstände müssten angesichts vieler Wohnungssuchender vermieden werden.

 

Oberstdorfer Monatstreffen

Der Ortsverband der Oberstdorfer Grüne trifft sich 2017 zum monatlichen Stammtisch jeweils um 19.30 Uhr in der Gaststätte "Wienerwald".

Termine:

Mittwoch, 8. November,

Dienstag, 5. Dezember 2017

Größenwahn

Oberstdorf - "Wir werden diesen Größenwahn nicht mittragen", reagieren die Obersdorfer Grünen auf Anmeldung von knapp 50 Millionen Euro für die WM 2021 bei den Fördergebern Bund und Land. Die Summe sei über doppelt so hoch wie die Investitionen für die Nordische WM 2005. Obwohl damals Vieles neu gebaut werden musste.
"Uns wurde immer versprochen, das die Bewerbung darauf fußt, dass das Meiste an sportlichen Anlagen schon vorhanden ist und nur Nachbesserungen stattfinden müssen", so die Ortsprecherin und Gemeinderätin Bergith Hornbacher-Burgstaller. Die Strategie, möglichst hohe Summen anzumelden um dann in den Verhandlungen abzuspecken, nannte sie ein "fatales Signal nach außen". Das Wort Nachhaltigkeit werde hier nachhaltig missbraucht. Die Gemeinde habe noch andere wichtige Pflichtaufgabe und Zukunftsinvestitionen zu stemmen. Die Grünen sind gespannt, was dem Gemeinderat und der Bevölkerung bei der Loipenführung und bei der Beschneiung vorgestellt wird. Zwei Posten, die mit hohen Millionensummen zu Buche schlagen und für den Ortsverband ökologisch mit am fragwürdigsten sind. Für Günter Ziffus gehört zur Vorbereitung der WM ein modernes, digital gesteuertes Verkehrskonzept für die Gemeinde.

Der Kreisverband der Oberallgäuer Grünen zeigt sich erstaunt und fragt sich, ob solche Summen mit dem Landkreis abgesprochen sind und wie man sich dessen Beteilung vorstellt. Letztendlich werde Oberstdorf ja auf den Landkreis zukommen, damit dieser sich an dem nicht geförderten Rest beteiligt. Bei 50 Millionen Investitionskosten in die WM und 80 Prozent Förderung bleiben 10 Millionen übrig. Bei der zuletzt praktizierten Praxis mit Oberstdorf die Kosten zu teilen, seien dies 5 Millionen für den Landkreis. Geld das an anderer Stelle für dringende Aufgaben fehlt. Selbst wenn bei den Investitionskosten noch abgespeckt wird, sei es kühn, mit solchen Summen in die Verhandlungen zu gehen, zumal Dinge enthalten sind, die es nicht zwingend für die WM brauche, wie etwa die Kleinschanzen in der Erdinger Arena. Die Grünen fürchten, dass bei solch hohen Investitionssummen die von Ihnen geforderte Nachhaltigkeit auf der Strecke bleibt.

"Fairtrade-Town" ein grüner Erfolg

Die Oberstdorfer Grünen freuen sich über die Auszeichnung "Fairtrade-Town" für die Marktgemeinde. Auf Antrag der Grünen-Fraktion hatte der Gemeinderat im Sommer 2016 beschlossen Fairtrade-Gemeinde zu werden. Im Dezember wurde der Antrag gestellt. Nach dem Oberstdorf alle Bedingungen erfüllt hatte, wurde nun im Rahmen einer Feierstunde die Urkunde von Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz an Bürgermeister Laurent Mies überreicht.
Vor allen der Hartnäckigkeit von Ortsprecherin und Gemeinderätin Bergith Hornbacher-Burgstaller  sei es zu verdanken, das Oberstdorf diese Auszeichnung bekommen hat, freute sich Renate Schiebel - Geschäftsführerin der Oberallgäuer Weltläden über den Erfolg. "Es war eine Menge Überzeugungsarbeit notwendig. Aber es hat sich gelohnt", so Hornbacher-Burgstaller. Mit der Verleihung des Titels ist für die Grünen die Arbeit noch lange nicht beendet. "Fairtrade hilft", sehen sie darin eine nachhaltige Hilfe für Kleinbauern und Plantagenarbeiter im globalen Süden. Sie wünschen sich, dass das Thema im Ort noch weitere Kreise zieht und noch mehr Geschäfte und Gastronomiebetriebe Waren aus fairem Handel anbieten. Die stellvertretende Landrätin Ulrike Hitzler sieht in dem Titel für Oberstdorf den "wichtigen Schritt in Richtung Fairer Landkreis". "Ein kleiner aber bedeutsamer Baustein die Fluchtursachen auf der Welt zu bekämpfen", beglückwünschte sie die Oberstdorfer Grünen zu ihrem Erfolg. Oberstdorf ist die 370. Gemeinde in Deutschland und die 113. in Bayern, die den Titel "Fairtrade-Town" erhalten hat.



"Heimlichtuerei"

Oberstdorf - Die Grünen-Fraktion im Oberstdorfer Gemeinderat ist unzufrieden mit der Informationspolitik das Bürgermeisters, was die Vorbereitungen für Nordische Weltmeisterschaft 2021betrifft.
"Obwohl schon einige vorbereitende Sitzungen stattgefunden haben, gibt es nach außen so gut wie keine Informationen, was alles geplant ist", kritisiert Gemeinderätin Bergith Hornbacher Burgstaller. "Die Heimlichtuerei muss endlich ein Ende haben und die Öffentlichkeit über den aktuellen Vorbereitungsstand der WM 2021 informiert werden”, ergänzt Gemeinderat Siegmund Rohrmoser. Falls zum Beispiel überhaupt Änderungen am Verlauf der Loipentrassen notwendig sind, müssten diese so landschaftsschonend wie möglich umgesetzt werden. Rohrmoser verweist auf seinen Antrag von Mitte Januar, das Thema in einer öffentlichen Gemeinderatsitzung zu behandeln. "Ich habe bisher noch nicht einmal eine Rückantwort aus dem Rathaus bekommen", beanstandet sich der Grünen-Gemeinderat
 

Wie der Häuptling seine Bisons ins Trockene brachte.

Eine (rein fiktive) Geschichte aus den Bergen von einem Häuptling und seinen Indianern.

In den Bergen lebte der Stamm der "Opachen" auch genannt "Die unterm nebeligen Horn hausen) in dem mehrere kleinere und größere Unterstämme (Blackfeet, Greenschnäbel und Andere) mehr oder weniger friedlich aber in Wohlstand zusammen. Im "Großen Rat" saßen 20 Vertreter angesehener Familien aus großen und kleinen Sippen angeführt von einem Häuptling. Sogar Squaws durften ihre Meinung kundtun. Nun standen in ein paar Jahren die großen Indianerspiele auf dem Programm, bei der sich die Besten aller Stämme dieser Erde im edlen Wettstreit messen sollten. Dazu brauchte es jedoch eine Menge Vorbereitungen, dafür musste ein neuer Rat - der "Große Schneeschuhrat" - gegründet werden. In ihm sollten vier Vertreter der Opachen ihren Sitz finden um den Ruhm und das Wohl zu mehren. Selbstverständlich, dass der Stammeshäuptling zusammen mit drei Unterhäuptlingen in diesen wichtigen Rat entsandt werden sollte. Schließlich galt es auch sich gegen den übermächtigen Clan der "FISimatenten" zu behaupten.
Es entstand aber Streit, wer den nun die wichtigen Posten besetzten darf. Man ging auseinander um sich zu beraten und das Thema später zu entscheiden. In den Wigwams und Pueblos ging derweil hinter den Kulissen ein emsiges Geschachere los, wie man den Häuptling verhindern und mit Fachindianern der eigenen Wahl besetzen könne. Hektisch wurden Rauchzeichen ausgetauscht. Die Einen hatten grundsätzlich etwas gegen den Häuptling. Die Anderen schon die nächste Häuptlingswahl im Auge, wo man den amtierenden Häuptling lieber nicht in solch wichtiger Position sehen möchte. Andere wiederum warfen dem Häuptling Geheimniskrämerei bei der Vorbereitung der "Großen Spiele" vor. So entstand die grandiose Idee, dem Häuptling mal zu zeigen "wo das Tomahawkerl hängt" und ihm die Mehrheit zu verweigern.
Der Häuptling bemerkte natürlich die düsteren Rauchzeichen am Horizont und schien erst einmal den Rückhalt verloren zu haben. Geht aber geschickt in die Offensive und möchte Gegenvorschläge zu seinen Vorschlag. Bald kursiert eine Liste, in der sich die Indianer eintragen können, wer nach ihrer Ansicht in den "Großen Rat für die großen Indianerspiele" entsendet werden soll. Doch plötzlich streikt bei Einigen die Feder. Drohte der Marterpfahl oder am Ende gar der Skalpverlust (General Custer lässt grüßen)? Waren zuviel Feuerwasser oder Glasperlen im Spiel? Schickte der große Manitu Blitze oder höhere Erkenntnisse vom Himmel? Wollte man dem Häuptling den Gesichtsverlust vor den anderen schadenfrohen Stämmen der Umgebung ersparen? Man weiß es nicht.
Der schöne Plan war auf jeden Fall ein Fall für den Donnerbalken - der Indianeraufstand kläglich gescheitert. In einer verzweifelten Aktion versucht ein Stamm noch seine (nicht rote Haut) besser zu verkaufen. Scheiterte aber in der entscheidenden Sitzung, da sich das Blatt komplett gewendet hatte. Zu weit lagen die Jagdgründe der Unterstämme auseinander - der Häuptling konnte seine Bisons sicher ins Trockene bringen.
Und die Moral von der Geschicht: Trau nie einem Opachen nicht.

Verfasst von "Spitze Feder".

Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig,

Skiflugschanze in Bürgerkarte integrieren

Oberstdorf - Die Oberstdorfer Grünen befürworten eine effektive touristische Nutzung der Skiflugschanze und fordern für alle geplanten Projekte vorab eine konsequente Wirtschaftlichkeitsprüfung. Die Tarife für den Besuch der Schanzenanlage müssen dabei kundenorientiert und bedarfsgerecht gestaltet werden und auch Einzeltickets für die Benutzung des Schrägaufzugs oder des Turmaufzugs einschließen. Die Gäste sollen nur für Leistungen bezahlen müssen, die sie auch wirklich nutzen. Nach den Vorstellungen der Grünen soll die Bürgerkarte ohne Zusatzkosten auch für die Beförderungsanlagen an der Skiflugschanze gelten. “Wenn die Oberstdorfer Bürger für den Umbau der Schanze und den Bau des Aufzugs schon kräftig mitbezahlt haben, sollten sie auch etwas davon profitieren", begründet Gemeinderat Siegmund Rohrmoser den Vorschlag. Wobei noch nicht endgültig feststehe, wie hoch die zusätzlichen finanziellen Belastungen aufgrund der Kostensteigerungen beim Umbau der Schanze für die Gemeinde letztlich ausfallen werden.
Bei der Diskussion über die geplante Gastronomie warnen die Grünen vor überzogenen Projekten. "Wenn eine Einkehrmöglichkeit neu gebaut wird, muss diese kostendeckend arbeiten", so die Ortssprecherin Bergith Hornbacher-Burgstaller. Die Grünen denken dabei eher in der Größenordnung des alten Schanzenstüberl oder der Sportalpe in der Erdinger Arena und befürchten Pächterprobleme. Viele Besucher würden die Schanze eher für einen kurzen Zwischenstopp nutzen. Zudem gebe es zum Einkehren genug attraktive Ziele in der näheren Umgebung, was zu einer Konkurrenzsituation führe könne. Der Einsatz von bis zu einer Million Euro öffentlicher Geldern sei darum bei der Haushaltsituation und den vorhandenen Risiken nicht zu verantworten und führe zu einer Verzerrung der Wettbewerbssituation mit privaten gastronomischen Betrieben.  

Oberstdorfer Grüne: Sozialen Wohnungsbau zügig vorantreiben

Oberstdorf - Die Oberstdorfer Grünen begrüßen den Beschluss des Gemeinderates, auf dem Gelände des Trettachkanals Sozialwohnungen zu planen, "als wichtigen Schritt in die richtige Richtung". Sie fordern eine zügige Weiterbehandlung des Themas unter Einbeziehung der Oberstdorfer Sozialverbände. Der Oberstdorfer Gemeinderat hatte Mitte November beschlossen in die Planung von Sozialwohnungen auf dem Gelände des frei werdenden Kraftwerkes Trettach 3 einzusteigen.
"Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist dringend. Wir haben dafür schon seit Jahren immer wieder die frei werdende Kanaltrasse des Trettachkraftwerkes vorgeschlagen", sieht Gemeinderat Siegmund Rohrmoser Handlungsmöglichkeiten. Dies zeigten auch die aktuellen Zahlen von 132 Wohnungsinteressenten. Sobald die Flächen auf dem alten Kraftwerksgelände zur Verfügung stehen, müsse zügig mit der Bauleitplanung und dem Bau begonnen werden. Die Säule 2 der kommunalen Wohnungsbauförderung durch den "Wohnungspakt Bayern" mit bis zu 30% Förderung, biete der Gemeinde historisch attraktive Bedingungen. "Auf dem Gelände muss möglichst viel bedarfsgerechter zusätzlicher Wohnraum mit günstigen Mieten geschaffen werden", so Rohrmoser. Auf einem Teil des Geländes könnten sich die Grünen auch ein Mehrgenerationen-Projekt vorstellen.
Vorher wollen die Grünen schon einmal das gemeindeeigene Grundstück Am Faltenbach 10 mit dem leer stehenden Wohnhaus für den sozialen Wohnungsbau nutzen. "Das wäre in kleinerem Rahmen ein idealer Testlauf für das Kraftwerkgelände und könnte schnell verwirklicht werden", so die Gemeinderätin und Ortssprecherin Bergith Hornbacher -Burgstaller.
 

Gründlichkeit vor Schnelligkeit

Oberstdorf - Die Oberstdorfer Grünen sehen beim Bau eines neuen Mobilitätszentrums/Busbahnhofs in Oberstdorf "keinen Grund zu überstürzter Eile". Es sei gut, dass die Gemeinde in die konkrete Planung einsteigt. Aber beim Bau habe eine sorgfältige und durchdachte Planung Vorrang vor Schnelligkeit. "Wir sollten dabei die Erfahrungen beim Umbau der Skiflugschanze berücksichtigen. Hier hat sich gezeigt, dass Termindruck bei Ausschreibungen und Auftragsvergaben zu erheblichen, vermeidbaren Mehrkosten führen kann", so Gemeinderat Siegmund Rohrmoser.

Aus Sicht der Grünen ist die Skiflug-Weltmeisterschaft 2018, wie die bisherigen Großveranstaltungen, auch mit den vorhandenen Kapazitäten zu meistern. Das wichtigere Ziel sei die Nordische WM 2021. Eine Verschiebung nach hinten könnte zu einer Entspannung der Haushaltssituation führen, so die Grünen. "Ich weis nicht wie die Gemeinde alle geplanten Projekte zeitnah finanziell meistern will, ohne einen neuen Schuldenberg anzuhäufen", verweist die Gemeinderätin und Ortssprecherin Bergith Hornbacher-Burgstaller auf die Haushaltsrisiken.

Für die Grünen gehören zu einem Mobilitätszentrum weitere Einrichtungen wie ausreichend überdachte Fahrradabstellplätze, Ladeanschlüsse für Elektroautos und Flächen für ein in der Zukunft wünschenswertes Car-Sharing-Projekt. Diese könnten auf dem benachbarten Hochfeichter-Grundstück entstehen. Rohrmoser erneuert in diesem Zusammenhang die Forderung, den Bahnhofsvorplatz weitgehend autofrei zu gestalten und den Durchgangsverkehr zu begrenzen.

 

Oberstdorfer Grüne: Nein zu Tiefgarage

Die Oberstdorfer Grünen erteilen den Plänen - in der Nähe des Kurparks eine Tiefgarage zu bauen - eine klare Absage.

"Mit einer Tiefgarage würden wir noch mehr Verkehr in die Ortsmitte ziehen", so Gemeinderat Siegmund Rohrmoser. Zusätzlich belastet würden dabei vor allem die Schraudolph- und Fischerstraße als An- und Abfahrt. Die Grünen fordern mit Blick auf den zunehmenden Individualverkehr, steigende Übernachtungszahlen und die Nordische WM 2021 ein umfassendes Verkehrskonzept. "Dies darf aber nicht auf neue Straßen und Parkplätze setzen sondern auf Verkehrsvermeidung, Abfangen des Verkehrs vor Ort und Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs", erklärt die Ortsprecherin und Gemeinderätin Bergith Hornbacher Burgstaller. Vom Konzept eines "Autofreien Oberstdorf" sei bis auf die Fußgängerzone nichts übrig geblieben.

Die Grünen beobachten eine Zunahme des Autoverkehrs im Ort. Zu beobachten unter Anderem am Vormittag oder Nachmittag an neuralgischen Punkten wie dem Kreisel Sonthofener Straße/Poststraße, dem Bahnhofplatz oder im Bereich des Rewe-Supermarktes.

Die Grünen weisen darauf hin, dass die Förderung der Parkplätze vor Ort durch den Freistaat mit dem Abbau von innerörtlichen Parkplätzen verbunden war. Und, dass in Oberstdorf schon einmal ein Tiefgaragenprojekt in der Nähe des Bahnhofs baden gegangen ist.

Grünen-Antrag erfolgreich - Oberstdorf soll "Fairtrade-Town" werden

Oberstdorf - Die Oberstdorfer Ortsprecherin und Gemeindrätin Bergith Hornbacher-Burgstaller freut sich, dass ihr Antrag zur "Fairen Gemeinde" im Oberstdorfer Gemeinderat einstimmig Zuspruch fand. Die Grünen-Fraktion hatte folgenden Antrag gestellt: "Die Marktgemeinde Oberstdorf beschließt an der Fairtrade-Towns Kampagne teilzunehmen und den Titel "Fairtrade-Town" anzustreben. Für die Umsetzung aller Kriterien wird eine Steuerungsgruppe gegründet, an der eine Person aus der Verwaltung teilnimmt". "Es ist an der Zeit, dass Oberstdorf ein Zeichen setzt und die Menschen fördert, die in Armut leben", warb die Antragstellerin Hornbacher Burgstaller für "einen Akt der Solidarität". Gerade Oberstdorf sei als Tourismusort mit zahlreichen Großveranstaltungen in der Pflicht, sieht sie neben dem wichtigen sozialen Aspekt auch einen Werbeeffekt für die Gemeinde. Hornbacher Burgstaller machte gegenüber dem Bürgermeister klar, dass es zwingend notwendig ist, ein Mitglied der Verwaltung in die Steuerungsgruppe einzubinden, um das Prädikat zu erreichen.

Seit 2009 sind in Deutschland schon über 400 Städte und Kommunen zu "Fairen Städten" oder Kommunen geworden. Der Landkreis Oberallgäu hat entschieden ein "Fairtrade Landkreis" zu werden. Um das zu erreichen, müssen sich noch weitere Gemeinden im Landkreis der Kampagne "Fairtrade Towns" anschließen. Sonthofen ist bereits seit 2009 Fairtrade Stadt und Immenstadt ist es 2014 geworden.

Der "Faire Handel" ist eine internationale Bewegung für mehr Gerechtigkeit im Welthandel. Der Druck stark schwankender Weltmarktpreise und ausbeuterischer Zwischenhandel soll damit ein Stück ausgeglichen werden. Beim "Fairen Handel" erhalten Produzenten in benachteiligten Ländern u. A. durch Mindestabnahmemengen, vereinbarte Mindestpreise und Prämien eine Chance, ihre wirtschaftliche und soziale Existenz dauerhaft zu sichern. Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind verboten, biologische Landwirtschaft wird stark gefördert.

Damit Oberstdorf eine Fairtrade Marktgemeinde werden kann, müssen nachweislich fünf Kriterien erfüllt werden, die das Engagement auf allen Ebenen der Kommune widerspiegeln: Ein entsprechender Ratsbeschluss, die Einrichtung einer sogenannten Steuerungsgruppe, das Angebot von Fairtrade-Produkten im Einzelhandel und der Gastronomie,Verwendung von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Einrichtungen und eine gewisse Medienpräsenz. Diese Kriterien sind mit dem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss nun erfüllt und der Antrag für das Prädikat kann gestellt werden. Für die Steuerungsgruppe stehen laut Hornbacher-Burgstaller schon genügend Ehrenamtliche bereit.

"Hausgemachte Fehler" - Grüne sehen FIS bei Skiflugschanze in der Pflicht

Oberstdorf - "Nicht wirklich überrascht" zeigen sich die Oberstdorfer Grünen über die Kostensteigerungen beim Umbau der Skiflugschanze. "Fatal, wenn im Moment die Kosten bei der Gemeinde hängen bleiben", hofft Gemeinderätin Bergith Hornbacher-Burgstaller, dass mit den aktuellen Mehrkosten von 600.000 Euro das Ende der Fahnenstange erreicht ist. "Das war vorhersehbar. Je später die Ausschreibungen rausgehen, desto größer die Gefahr, dass es zu Mehrkosten kommt", wirft Gemeinderat Siegmund Rohrmoser den Verantwortlichen vor, zu optimistisch geplant zu haben. Den Kardinalfehler sehen die Grünen in der frühen Zusage der Gemeinde die Weltmeisterschaft auszurichten, ohne das die Finanzierung und Grundstücksfragen geklärt waren. Bei den Förderanträgen und langwierigen Pachtverhandlungen sei weitere wertvolle Zeit verloren gegangen.

Trotz "hausgemachter Fehler" sehen die Grünen den Internationalen Skiverband (FIS) in der Pflicht, die Kostensteigerungen zu tragen. Schließlich sei dieser der Verursacher der Umbaumaßnahme und der Hauptprofiteure bei internationalen Veranstaltungen. Schon im Vorfeld hatten sich die Grünen dagegen gewehrt die kommunalen Haushalte im Kreis und der Gemeinde mit den Umbaukosten zu belasten. Verwundert registrierten die Anwesenden des monatlichen Stammtisches, dass die Kostensteigerung in der jüngsten Gemeinderatssitzung so emotionslos nach dem "Motto Augen zu und durch, was immer es auch kostet" geschluckt wurden. "Über einen Antrag einen Platz umzubauen ist länger und leidenschaftlicher diskutiert worden als über die Kostensteigerungen an der Schanze", wundert sich Hornbacher-Burgstaller und verweist auf die immer noch angespannte Haushaltlage der Gemeinde.

 

"Nicht auf dem Rücken der Ärzte austragen"

Oberstdorf - Die Oberstdorfer Grünen setzen sich für den Erhalt der Hausarztpraxen von Dr. Folkert Müller-Eberstein und Michael Lachenmair ein. Die Gemeinde beabsichtigt den beiden Medizinern zum Jahreswechsel die Praxisräume im Oberstdorf Haus wegen Eigenbedarf zu kündigen. "Falls wirklich eine so große Raumnot besteht, bringen die 140 Quadratmeter Praxis auch keine Lösung. Dafür werden gewachsene Strukturen und eine wichtige zentrale Anlaufstelle für kranke Menschen zerstört", so die Ortsprecherin und Gemeinderätin der Grünen Bergith Hornbacher Burgstaller. Man könne beliebten Medizinern, die auch als Notärzte tätig sind, nicht einfach kurzfristig den Stuhl vor die Tür setzen. Die Probleme könnten und dürften nicht auf dem Rücken von Ärzten und Patienten ausgetragen werden: "Gerade wo man auf das Thema Gesundheitstourismus setzt, ist die aktuelle Diskussion für die Gemeinde kontraproduktiv", verweist Hornbacher Burgstaller auf die lange Historie von Oberstdorf als Kur- und Kneipport.

Gemeinderat Siegmund Rohrmoser sieht im "Neuen Rathaus", das in ummittelbarer Nähe seit Jahren leer steht und auf eine Nutzung wartet, eine mögliche Lösung: "Das wäre die Gelegenheit hier endlich Nägel mit Köpfen zu machen und das Gebäude zu einem Gesundheitszentrum umzubauen". Unverständlich für die Grünen, dass beim Thema "Neues Rathaus" seit Jahren nichts vorangeht. Wenn Platzmangel bei der Marktgemeinde besteht, muss aus Sicht von Hornbacher Burgstaller eine Bestandsaufnahme gemacht werden, um zu sehen, welche Alternativen es gibt. Dazu gehören für sie neben dem renovierungsbedürftigen "Neuen Rathaus" auch das alte Postgebäude und das sogenannte "Haus Birkeneck" direkt beim Oberstdorf Haus.

Termine Grünen-Stammtisch 2016

Die Oberstdorfer Grünen treffen sich zu ihrem wöchentlichen Stammtisch 2016 zu nachfolgenden Terminen:

2. März - ausnahmsweise 19 Uhr Hotel Wittelsbacher Hof - danach Veranstaltung                                                    zum Thema Wintertourismus mit MdL Ulli Leiner

6. April, 4.Mai, 8. Juni, 6. Juli, 14. September, 5. Oktober, 9. November,

7. Dezember - jeweils um 19:30 Uhr in der Gaststätte "Wienerwald".

Konzepte für den Wintertourismus

Der Ortsverband Oberstdorf und der Kreisverband Oberallgäu laden zu der Veranstaltung "Winter ade? Braucht der Wintertourismus neue Konzepte? ein.
Die wärmeren und schneeärmer werdenden Winter stellen für Wintersportregionen wie das Oberallgäu eine Herausforderung dar. In diesem Winter fiel trotz Schneekanonen in den unteren und mittleren Lagen der Skibetrieb über Weihnachten und Neujahr ins Wasser. Gerade mal gut eine Woche herrschten im Januar hochwinterliche Verhältnisse bevor wieder Regen und Tauwetter einsetzten.
Wie sieht unter diesen Bedingungen die Zukunft des Wintertourismus aus?
Welche Konzepte sind notwendig um diesen wichtigen Wirtschaftszweig in den
Wintersportgemeinden stabil zu halten?
Welche Unterstützungen brauchen die Gemeinden? - Wo sind Fördergelder am
Besten angelegt?
Um diese Fragen zu diskutieren haben der Ortsverband Oberstdorf und der Kreisverband Oberallgäu den Landtagsabgeordneten und tourismuspolitischen Sprecher der Grünen-Fraktion im Bayrischen Landtag Ulli Leiner eingeladen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 2. März um 20 Uhr in Oberstdorf Hotel Wittelsbacher Hof (Nebenzimmer) Prinzenstraße 24 statt.

Transparentes Auswahlverfahren

Oberstdorf - Die Oberstdorfer Grünen drängen auf eine baldige Neubesetzung des verwaisten Tourismuschef-Postens in Oberstdorf. Seit dem Ausscheiden von Heidi Thaumüller zu Sommerbeginn ist die Stelle unbesetzt. "Auch wenn die Mitarbeiter von Tourismus Oberstdorf in dieser Übergangszeit gut Arbeit leisten - ein Spitzen-Ferienort wie Oberstdorf braucht klare Strukturen an der Tourismusspitze", so die Gemeinderätin und Ortsprecherin Bergith Hornbacher-Burgstaller. Es gehe nicht nur um das Tagesgeschäft sondern auch zum Zukunftskonzepte und strategische Ausrichtungen mit Blick auf den Klimawandel und sich veränderndes Gästeverhalten, ergänzt Gemeinderat Siegmund Rohrmoser. Die Grünen fordern ein "transparentes und offenes Auswahlverfahren auf Basis der eingegangene Bewerbungen".

Grüne: Keine Steuergelder für Skiflugschanze

Oberstdorf - Nach Ansicht der Oberstdorfer Grünen sollen keine kommunalen Steuergelder in die Modernisierung der Oberstdorfer Skiflugschanze im Stillachtal fließen. Der Ort hat den Zuschlag für Skiflug-Weltmeisterschaft im Jahr 2018 erhalten, muss dafür jedoch die Schanze für 11,6 Millionen Euro modernisieren. Das Zertifikat des internationalen Skiverbandes (FIS) für die Schanze ist abgelaufen. Selbst wenn das mit allen Zuschüssen von Bund und Land klappen sollte - was längst nicht sicher ist - bleiben an der Gemeinde immer noch ungefähr 2 Millionen Euro hängen, befürchten die Grünen. "Geld das wir nicht haben. Damit kommen wir nie aus der Schuldenfalle", so die Ortsprecherin und Gemeinderätin Bergith Hornbacher-Burgstaller. "Bisher wurde immer versprochen, dass die Kosten für den Umbau der Schanze mit den Einnahmen bei der WM finanziert werden. Das muss die Geschäftsgrundlage bleiben" erklärt Gemeinderat Siegmund Rohrmoser. Nach Ansicht der Grünen muss sich der Sport aus sich selbst finanzieren. Man müsse sich nicht ständig dem Diktat der FIS beugen. Der Ortsverband hält es für "unverantwortlich" einen Veranstaltungsvertrag für eine WM zu unterschreiben, ohne dass die Finanzierung der Wettkampfstätten geklärt ist.

Ein Bücherschrank für alle

Oberstdorf - Auf Initiative der Oberstdorfer Grünen steht seit Anfang Dezember im Oberstdorf-Haus ein öffentlicher Bücherschrank. Das Prinzip ist einfach: Leseratten können hier ihre gelesenen Bücher einstellen und kostenlos andere Bücher mitnehmen. Die Idee hatten die Grünen, nachdem sie in anderen Gemeinden solche Büchertauschschränke gesehen hatten. Der Ortsverband hat auch für das Regal und die Erstausstattung mit Lesematerial gesorgt.
Für die Gemeinderätin und Ortssprecherin Bergith Hornbacher-Burgstaller "ein ökologisches wie auch soziales Projekt": "Bücher landen nicht nur nach ein- oder zweimal Lesen im Müll. Und Menschen, die sich nicht so oft neue Bücher leisten können, kommen kostenlos an Lesestoff". Die Grünen freuen sich, dass Tourismus Oberstdorf dafür einen gut einsehbaren Platz, direkt an der Treppe der Leseecke, bereitgestellt hat.
Tourismusdirektorin Heidi Thaumiller bedankte sich bei den Initiatoren und sieht in dem Angebot auch einen Mehrwert für den Tourismus. "Ich hoffe, dass das Angebot rege genutzt wird und freue mich, dass sich Gäste und Einheimische hier mit hochwertiger Literatur eindecken können", so Thaumiller. Sie wurde selbst gleich fündig und nahm ein Buch, das sie interessierte, mit nach Hause. Auch Betriebsleiter Matthias Adam sieht in dem Bücherschrank "eine deutliche Aufwertung des Angebotes im Oberstdorf-Haus - und das dazu noch kostenlos".
Obwohl das Angebot noch kaum bekannt ist, zeigen die ersten Erfahrungen, dass schon ein reger Austausch stattfindet. Jeden Tag stehen neue Bücher im Regal und ein paar von den alten sind weg", stellte Hornbacher-Burgstaller fest. Die Grünen gehen davon aus, dass der Bücherschrank in den kommenden Monaten gut angenommen und als Tauschbörse kräftig genutzt wird. Momentan ist das Ganze noch in der Probephase. Bei Bedarf kann noch ein zusätzliches Regal aufgestellt werden. Ein Urlauberehepaar aus Singen am Hohentwiel lobte das Angebot: "Eine gute Idee - so etwas müsste es in mehr Orten geben".

Grüne bedauern Thaumiller-Rücktritt

Die Oberstdorfer Grünen bedauern den Rücktritt von Tourismusdirektorin Heidi Thaumiller. "Frau Thaumiller hat viel für Oberstdorf erreicht und dafür zu wenig Wertschätzung erhalten" so die Gemeinderätin und Ortsprecherin Bergith Hornbacher- Burgstaller. Mit ihr sei nach turbulenten Jahren Kontinuität bei Tourismus Oberstdorf eingezogen. Durch ein gutes Marketing seien die Übernachtungszahlen gestiegen. Wieder einmal führten Einzelinteressen dazu, dem gesamten Oberstdorfer Tourismus zu schaden.
Die Situation weckt bei Gemeinderat Siegmund Rohrmoser "ungute Erinnerungen an das Jahr 2011". Er befürchtet, "dass nun das ganze Hickhack um den Posten des Tourismuschefs und die Leitung der OTG von vorne losgeht". Nachdem inzwischen der sechste Wechsel innerhalb von 12 Jahren stattfindet, wird es sicher nicht einfach einen kompetenten und engagierten Nachfolger für die anstehenden Aufgaben zu finden, befürchten die Grünen.

Keine neue Lifttrasse und Beschneiung am Höllwieslift

Oberstdorf - Die Oberstdorfer Grünen lehnen die Pläne der Kur-AG zum Ausbau des Skigebietes Söllereck/Höllwies ab. Die Pläne sehen einen Neubau des Höllwiesliftes auf neuer Trasse und die Beschneiung einer Höllwiesabfahrt sowie der Neubau und die Beschneiung des Schrattenwangliftes vor. Das Thema soll in einer Gemeinderatssitzung am 8. Oktober behandelt werden.

Laut Gemeinderat und Umweltreferent Siegmund Rohrmoser sind die Pläne "mit dem Naturschutzrecht nicht vereinbar". "Für die neue Trasse am Höllwies müsste eine Menge alten Baumbestandes und wertvoller Schutzwald geopfert werden", so Rohrmoser. Bei der Beschneiung würden wertvolle Feuchtwiesen mit seltenen Pflanzengemeinschaften in Mitleidenschaft gezogen bzw. zerstört. Für die Gemeinderätin und Ortsprecherin der Grünen Bergith Hornbacher-Burgstaller "machen angesichts des Klimawandels Investitionen in Beschneiungen in dieser Höhenlage keinen Sinn". Eine Modernisierung des Höllwiesliftes auf der vorhandenen Trasse sehen die Grünen als unproblematisch.

Die Grünen bestehen darauf, dass die Gemeinde bei einer notwendigen Kapitalerhöhung die Mehrheit der Anteile an der Kur-AG behält. "Es wäre doch absurd  bei der Nebelhornbahn mühsam Einfluss zurück zu gewinnen und bei der nächsten Bergbahn an Einfluss zu verlieren", so Hornbacher-Burgstaller.

Hände weg vom Freibergsee

Die Pläne der Kur AG in Oberstdorf zur Modernisierung des gesamten Skigebietes Söllereck sind für die Oberstdorfer Grünen "nichts Neues". Schon der letzte Geschäftsführer Peter Müller wollte den Höllwieslift in seiner gesamten Länge beschneien. Aufgrund des Widerstandes der Oberstdorfer Grünen und des Bund Naturschutz wurden die Pläne - Wasser aus dem Freibergsee für die Beschneiung zu entnehmen - aufgegeben. Jetzt sind sie wieder auf dem Tisch. Der Höllwieslift soll auf komplett neuer Trasse gebaut werden, ein Schneiteich im Bereich des Ziegelbaches soll die Beschneiung sowohl des Höllwiesliftes als auch des Schrattenwangliftes ermöglichen. Auf Nachfrage des Grünen-Gemeinderates Siegmund Rohrmoser, ob der Freibergsee zur Wasserentnahme in der Planung eine Rolle spiele, erklärte Josef Moser (Vorstand der Kur AG), er wisse, dass der Freibergsee ein heikles Thema in Oberstdorf ist. Eine Entnahme von Wasser aus dem Freibergsee zur Unterstützung der Beschneiung würde allerdings Einsparungen von rund einer Million Euro ausmachen. Für die Oberstdorfer Grünen kommt eine Entnahme auf keinen Fall in Frage, zumal der See seit Jahren mit einem zu niedrigen Wasserstand zu kämpfen hat. Für sie gilt weiterhin "Hände weg vom Freibergsee!"

Insgesamt sind für die Grünen die Pläne mit einer geschätzten Investitionssumme von 14 Million "fragwürdig und mehr als gewagt" und "eine Realisierung auch unter den Gesichtspunkten des Naturschutzes äußert schwierig". "Eine Modernisierung für den Winterbetrieb muss gründlich durchdacht werden. Die ökologisch wertvollen Flächen der Höllwiesen müssen erhalten bleiben", kommentiert Bergith Hornbacher-Burgstaller - Gemeinderätin und Ortssprecherin der Oberstdorfer Grünen - die Pläne. Für sie stellt sich auch die Frage, wie das Skigebiet bei einer Kapazitätserhöhung durch eine neue Höllwiesbahn die Skifahrermassen verkraften soll.

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