Ein Ahorn für den Bergwald

Immenstadt – Landratskandidatin Christina Mader und der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag Toni Hofreiter überreichten bei ihrem Besuch im Grünen Zentrum dem Immenstädter Stadtförster Gerald Honold (Bildmitte) ein Bergahorn für den Stadtwald. Zuvor informierten sie sich  zusammen mit dem Landtagsvizepräsidenten Thomas Gehring über die Bergwaldoffensive und über den Zustand des Bergwaldes in Zeiten des Klimawandels. Die Bergwaldoffensiv gibt es seit 2008 und hat in dieser Zeit 80 Hektar mit 200.000 neuen Bäumen bepflanzt“, erläuterte Dr. Ulrich Sauter, Bereichsleiter Forst des Amtes für Landwirtschaft und Forsten.

Der Wald leide unter der Klimakrise – ein Thema das die Forstwirtschaft in den nächsten Jahren noch intensiv beschäftigen werde. Noch gebe es im Allgäu keine großflächigen Ausfälle aber Probleme, so der Forstexperte auf Nachfrage vom Mader. „Die Flächen, die wir reparieren müssen, nehmen wieder zu“. Gerade die Fichte, die es kühl und feucht mag, habe mit den warmen und trockenen Klima Schwierigkeiten. Probleme gibt es auch durch immer mehr Stürme, die ganze Schneisen in den Bergwald schlagen und mit der zum Teil hohen Wilddichte, die zu Verbissschäden führt.

Dringend sei darum die Umwandlung  zu einem widerstandsfähigen, klimatoleranten  Bergmischwald, waren sich die Anwesenden einig. Für Hofreiter muss Wald klar vor Wild gelten. „Es geht es um das gesamte Ökosystem“: Um Siedlungen und Verkehrswege zu sichern, gebe keine vernünftige Alternative zum Schutz unserer Wälder. Stadtförster Gerald Honold schilderte, wie es der Stadt Immenstadt gelungen ist, durch die Eigenbewirtschaftung der Jagd, das Wildproblem in den Griff zu bekommen.

Hofreiter zeigte sich beeindruckt was der Forst hier unter schwierigen Bedingungen leistet. Er lobte auch das Modell, im Grünen Zentrum regionale Fachkompetenz unter einem Dach zu bündeln.

 

Toni Hofreiter besucht Immenstädter Bahnhof

Immenstadt – Bei  eisigem Wind und Graupelschauern macht sich der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag Toni Hofreiter ein Bild von den Zuständen am Immenstädter Bahnhof. Das von der Bahn versprochene Bahnsteigdach auf Gleis 1 soll erst in den nächsten Wochen erneuert werden und mit der Barrierefreiheit geht trotz der Bemühungen zahlreicher Politiker nichts voran. Die Landratskandidatin der Grünen Christina Mader hatte parteiübergreifend eingeladen, um gemeinsam etwas für die Stadt und die Fahrgäste zu tun.  Die Anwesenden, darunter die beiden Bürgermeisterkandidaten Vera Huschka und Nico Sentner, der Landtagsvizepräsident Thomas Gehring und Vertreter des VdK mussten bei der Diskussion unter einem kleinen Unterstand Schutz vor dem Schneegestöber suchen.

„Die Bahn wurde über die Jahre systematisch kaputt gespart“, machte Hofreiter deutlich, wer für die Misere bei der Bahn verantwortlich ist. Die Deutsche Bahn sowie deren Töchter seien zu 100% im Besitz der Bundesrepublik. “Die Verantwortung trägt also alleine der Bund“, so der ehemalige Vorsitzende des Verkehrausschusses im Bundestag. Peter Götz - Vorsitzender des VdK Sonthofen – ist der Ansicht,  dass jetzt etwas passieren müsse, wo die Bahn mehr Geld vom Staat bekommt. Durch den Investitionsstau gebe es jenseits der Ballungszentren viele Regionen mit ähnlichen Problemen wie im Allgäu, so Hofreiter.  Viele Eigenmittel der Bahn versickerten zudem in Preissteigerungen, wie z. B. in Stuttgart 21. „Wir Grüne wollen mehr Mittel um Bahnhöfe zu echten Mobilitätsdrehscheiben umzubauen. Dazu gehört auch die Barrierefreiheit“, machte er sich für eine umweltfreundliche Mobilität stark. Die Länder könnten nur über freiwillige Fördermittel helfen, so Hofreiter auf die Frage von Gehring, wie der Freistaat Bayern in solchen Situationen wie Immenstadt helfen könne. Er wünscht sich „eine DB Infrastruktur, wo alles unter einem Dach ist“, auf die Kritik, dass es bei der Bahn keine zuverlässigen Ansprechpartner gibt. Von Mader auf den Dieselbetrieb auf vielen Allgäuer Strecken angesprochen, sieht Hofreiter eindeutig in einer schnellen Elektrifizierung die beste Lösung.

 

Beschämender Zustand - Grüne inspizieren Immenstädter Bahnhof

Immenstadt - Auf Einladung der Landratskandidatin Christina Mader informierte sich der Sprecher für Mobilität der Grünen-Landtagsfraktion Dr. Markus Büchler über die Verkehrssituation in Immenstadt und im Oberallgäu. Fazit: Noch deutlich ausbaufähig, was die Taktung, das Tarifsystem und den Service angeht.

Mit der Bahn in Immenstadt angekommen, waren natürlich die Defizite am Bahnhof das erste Thema. Seit Monaten gibt es hier Kritik wegen fehlender Barrierefreiheit, einem abgedeckten Bahnsteigdach und zu wenig Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Zumindest sorgen zwei Unterstände auf Bahnsteig 1 inzwischen für Regenschutz, wenn auch nur für eine stark begrenzte Personenzahl. Für den Abgeordneten ist "Immenstadt ein klassisches Beispiel, wie die Bahn den ländlichen Raum vernachlässigt". "Der Zustand des Bahnhofes ist beschämend für eine Stadt dieser Größenordnung mit touristischer Ausrichtung und hoher Umstiegs- und Aufenthaltsfrequenz", erklärte Mader. Dr. Büchler will im "Dialogforum" des Landtages beim bayerischen Bahnchef Josel die Probleme am Immenstädter Bahnhof ansprechen und Antworten einfordern. Er rät dazu, den öffentlichen Druck aufrecht zu erhalten. Bei der Barrierefreiheit sieht er das Problem, dass grundsätzlich zu wenig Geld zur Verfügung steht, es eine riesige Warteschlange gibt und teuere Umbaumaßnahmen auch gerne mal nach hinten verschoben werden. Für den Abgeordneten ist klar, dass die öffentliche Hand mehr finanzielle Mittel bereitstellen muss: "Sonst werden wir in diesem Jahrhundert mit der Barrierefreiheit an den bayerischen Bahnhöfen nicht fertig". Für Dr. Büchler gehört die Bahn zur Grundversorgung bei der Mobilität. "Wir brauchen eine zweite Bahnreform: Weg von der Gewinnorientierung - hin zur Daseinsvorsorge für die Menschen, die mobil sein wollen und müssen". Landtagsvizepräsident Thomas Gehring sieht für die Zukunft die paradoxe Situation, dass "zwar die Fahrzeuge barrierefrei werden, wichtige Bahnhöfe im Oberallgäu aber nicht".

Kommunalwahl 2020

Die Grünen im Städtle werden zu folgenden Terminen, jeweils immer am Samstag, von 9.00 bis 11.30, einen Infostand am Marienplatz haben, wo Sie/ ihr mit uns gerne über die aktuellen Themen der Stadtpolitik reden und diskutieren könnt:

  • 8. 2.
  • 15. 2.
  • 22. 2.
  • 29. 2.
  • 7. 3.
  • 14. 3.

Wir freuen uns auf gute Gespräche!

Kommunalwahl 2020

Aufstellungsversammlung der Immenstädter Grünen für die Kommunalwahl 2020

Von links nach rechts: Andreas Amann (Spitzenkandidat, Ortssprecher), Rosi Oppold, Leela Moolgaokar, Tina Thaqi (Spitzenkandidatin), Thomas Meuchelböck, Christina Mader (Landratskandidatin), Christoph Schultheiß (Ortssprecher)

 

Die Immenstädter Grünen haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl im März 2020 nominiert und sind zuversichtlich, weitere Sitze hinzuzugewinnen. Bei der Aufstellungsversammlung standen 24 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Erfreulicherweise konnte die gesamte Liste, entsprechend dem grünen Frauenstatut, paritätisch mit Frauen und Männern besetzt werden. Auf der Liste finden sich Menschen aus allen Altersschichten und verschiedenen Berufsfeldern. Die Abstimmung der anwesenden Stimmberechtigten ergab folgende Abfolge:

  1. Tina Thaqi (Förderlehrkraft, 29)

  2. Andreas Amann (Service-Techniker, 31)

  3. Rosi Oppold (Lehrerin, 64)

  4. Thomas Meuchelböck (Pensionär, 58)

  5. Christiane Proch-Schneider (SAP HCM Manager, 58)

  6. Johann Lochbihler (Selbstständiger Bioimker, 69)

  7. Andrea Dietsche (Yoga-Lehrerin, 56)

  8. Rudi Vogel (IT-Berater, 50)

  9. Jakob Schneider (Student, 27)

  10. Leela Moolgaokar (Regional Sales Manager, 60)

  11. Dr. Philipp Scholz (Selbstständig, 37)

  12. Anna Bohner (Betriebswirtin, 33)

  13. Wolfgang Natterer (Agraingenieur, 57)

  14. Judith Kensy (Systemische Organisationsberaterin, 35)

  15. Stephan Uth (Gymnasiallehrer, 48)

  16. Kirsten Klockhaus (Dipl. Sozialpädagogin, 49)

  17. Patrick Thaqi-Strobel (Softwareentwickler, 33)

  18. Barbara Holzmann (Dipl. Sozialarbeiterin, 60)

  19. Michael Nordmeyer (Psychotherapeut, 61)

  20. Irene Nikodem (Altenpflegerin, 58)

  21. Guido Böck (Projektleiter, 50)

  22. Sabine Thannheimer (Altenpflegerin, 59)

  23. Richard Schindele (Metallbaumeister, 50)

  24. Christoph Schultheiß (Lehrer, 43)

Der Ortsvorstand gratulierte allen Gewählten und dabei besonders der Spitzenkandidatin, Tina Thaqi, sowie dem Spitzenkandidaten, Andreas Amann, zu ihrer Wahl.

Das Wahlprogramm der Grünen im Städtle beinhaltet eine Vielzahl von drängenden Themen, die in der nächsten Amtsperiode des Stadtrats in Angriff genommen werden müssen. Neben den grünen Kernthemen von Klima- und Umweltschutz ist hierbei besonders der weitere Ausbau des ÖPNV hervorzuheben. Dabei sehen die Grünen auch Handlungsbedarf im Bezug auf den Radverkehr in Immenstadt, z. B. in Form eines Radwegs von Immenstadt nach Zaumberg. Noch mehr Gewicht sollen in Zukunft der soziale Wohnungsbau und die Vermeidung von Flächenfraß bekommen.

In den kommenden Wochen wird der Immenstädter Ortsverband der Grünen den bevorstehenden Wahlkampf und die damit verbundenen Veranstaltungen in enger Zusammenarbeit mit der grünen Landratskandidatin, Christina Mader, vorbereiten und angehen.

Kommunalwahl 2020

Nominierung von Christina Mader als Landratskandidatin von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN für den Landkreis Oberallgäu am 20. September 2019

Wir freuen uns auf den Wahlkampfspaß mit Dir, liebe Christina!!!

Programm der Grünen im Städtle für die Kommunalwahl 2020 (folgt Anfang 2020)

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