Margarete Bause bei Voith Turbo

28.02.13 –

Sonthofen - Zusammen mit den Allgäuer Abgeordneten Adi Sprinkart und Thomas Gehring besuchte die Grünen-Spitzenkandidatin Margarete Bause die Firma Voith Turbo BHS Getriebe GmbH in Sonthofen. Geschäftsführer Wolfgang Sautter und die Leiter der verschiedenen Geschäftsbereiche führten die Besuchern durch das Unternehmen und stellten die Getriebeproduktion vor. Voith Turbo ist der führende Turbogetriebe-Hersteller für industrielle Anwendungen im Hochleistungsbereich. Am Oberallgäuer Standort hat die Firma bis heute über 20.000 Getriebe hergestellt mit einem Marktanteil von weltweit ca. 20 Prozent. Bause zeigte beeindruckt von der Innovationskraft und den Umweltschutzmaßnahmen der Firma.

Themen waren neben der Produktion auch die Schonung von Umwelt und Ressourcen, die Vereinbarung von Familie und Beruf und der Fachkräftemangel. Große Anstrengungen machen die Firmenverantwortlichen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Etwa durch die Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros, der Bereithaltung von Kita-Plätzen, mit der Flexibilisierung der Arbeitszeiten und Teilzeitangeboten für die Arbeitnehmer. Als größter Arbeitgeber in Sonthofen und einem hohen Qualitätsstandard ist Voith-Turbo auch immer auf der Suche nach Facharbeitern. Die Firma legt darum hohen Wert auf die Qualität bei der Ausbildung und zeigt Präsenz an den Schulen, bei der Lehrstellenbörse und mit Berufsinformationstagen um entsprechend Nachwuchs zu gewinnen. Sautter lobte die Kooperation mit der Fachhochschule Kempten, wo über 50% der Ingeneure und Betriebswirte von Voith Turbo studiert haben. Er könnte sich gut eine Forschungsaußenstelle der Hochschule in Sonthofen - eventuell in den Gebäuden der Grüntenkaserne - vorstellen, um stärker industrienahe Forschung betreiben zu können. Eine Idee, die bei den Abgeordneten Sprinkart und Gehring auf offene Ohren stieß und die sie als eine interessante Anregung mitnahmen. Zu den laufenden und geplanten Maßnahmen zum Umwelt- und Arbeitsschutz gehören die Umstellung auf Hackschnitzelheizung, der Betrieb einer eigenen Wasserturbine zur Stromgewinnung und die Umstellung auf energiesparende Beleuchtung. Bei der Entwicklung der Getriebe sei man ständig bemüht, deren Wirkungsgrad zu steigern, so Sautter.

Grundsätzlich wünschen sich die Verantwortlichen klarere Vorgaben und mehr Verlässlichkeit von der Politik um besser planen zu können. "Ein Wunsch, den ich bei Firmenbesuche immer wieder zu hören bekomme", zeigte Bause Verständnis für das Anliegen der Geschäftsleitung.

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