Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken besucht Bergbauernmuseum in Diepolz

16.04.13 –

Immenstadt/Diepolz - Die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken zeigte sich beim Besuch des Bergbauernmuseums in Diepolz beeindruckt davon, wie die Arbeit der Bergbauern im Wandel der Geschichte den Besuchern dargeboten wird. Das Museum werde bei Touristen und Einheimischen gut angenommen, berichtete Werner Oppold, 3. Bürgermeister von Immenstadt. Bei der sachkundiger Führung der Vorsitzenden des Museumsvereins Christine Ritter wurde deutlich, was die Bäuerinnen und Bauern über die reine Erzeugung von Lebensmitteln hinaus für die Gesellschaft früher geleistet haben und heute noch leisten. Höfken nahm an der Konferenz der Landwirtschaftsminister in Berchtesgaden teil und besuchte anschließend das Oberallgäu. Die beiden Allgäuer Landtagsabgeordneten der Grünen Adi Sprinkart und Thomas Gehring nutzten die Gelegenheit um sich aus erster Hand über die Ministerbeschlüsse zu informieren. Wobei es in erster Linie um das die Themen Milchpreis, EU-Agrarreform und die jüngsten Lebensmittelskandale ging.

Am Rande der Besichtigung ging die Ministerin auf die Situation am Milchmarkt ein. Dieser sei für das Allgäu von besonderer Bedeutung, so die Grünen- Landtagsabgeordneten Adi Sprinkart und Thomas Gehring. Es könne nicht sein, dass die Landwirte mit einem Milchpreis abgespeist werden, der ihre Herstellungskosten nicht deckt. Deswegen sei es notwendig, die Marktposition der Milchbauern zu stärken, führte Höfken aus. Bei der Agrarministerkonferenz seien leider nur wenig konkrete Beschlüsse gefasst worden, die bäuerliche Landwirtschaft zu fördern, bedauerte die Ministerin. Auch die jüngsten Lebensmittelskandale waren Thema des Meinungsaustausches mit den Abgeordneten. "Transparenz und Haftung sind die wichtigsten Ansatzpunkte um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen", waren sich Höfken und Sprinkart einig. Verantwortlich für die Skandale seien nicht die kleinen Erzeuger sondern die "schwarzen Schafe unter den Verarbeitern und dem Handel". Bei der bevorstehenden EU-Agrarreform gehe es für die Grünen darum, die Förderung des ländlichen Raumes zu verteidigen, macht Höfken deutlich. Bayerns Landwirtschaftsminister Brunner und Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner versuchten Entscheidungen bis nach den Wahlen hinauszuschieben und trauten sich nicht den Bauern "reinen Wein einzuschenken". Zum Abschluss deckte sich die Ministerin noch mit Käse und anderen regionalen Produkten aus der Bergkäserei Diepolz ein.

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