Christina Mader als Landratskandidatin nominiert

24. Sep. 2019 –

Die Grünen-Kreisverbände Kempten und Oberallgäu nominierten für die Landratswahl 2020 die Oberallgäuer Kreissprecherin Christina Mader als Kandidatin und setzen auf einen Generationenwechsel. Unter dem Motto: "Die Mader machts", will sie in den Wahlkampf einsteigen und für einen Politikwechsel im Landkreis sorgen. Mader nannte drei Quellen, aus denen sich ihre politische Motivation speist. Sie möchte andere Frauen ermutigen sich in die Politik einzumischen: "Es ist an der Zeit, dass Frauen sich vorne hin stellen und kandidieren". Sie will den nächsten Generationen einen lebenswerten Planeten hinterlassen. Angesichts der Zukunftsprobleme sieht sie die Notwendigkeit eines Systemwechsels: "Wir stehen vor neuen Herausforderungen, wo ein Weiterso nicht mehr funktioniert". Mader kommt aus einer politischen Familie. Ihre Eltern waren schon in Wackersdorf gegen den Bau der Atommüllaufbereitungsanlage dabei.
Es war bezeichnend, dass die Grünen ausgerechnet am Tag der weltweiten Klima-Demonstrationen ihre Landratskandidatin aufstellten. Liegen Mader der Klima- und Naturschutz doch besonders am Herzen. Selbstverständlich war sie am Mittag mit der Familie bei der großen Demonstration in Sonthofen dabei. Der Naturschutz habe im Oberallgäu "leider nicht den Stellenwert, den er haben sollte", so Mader. "Wir dürfen uns nicht fragen, was wir noch zubauen können sondern wie wir Flächen erhalten können", spricht sie sich für ein gemeindeübergreifendes Flächenmanagement für Gewerbegebiete aus. Am Grünten möchte sie eine nachhaltige touristische Entwicklung der Gemeinden. Einen Erlebnisberg und Rummelplatz mit Waldseilbahn und Kunstbeschneiung lehnt sie ab. Die Pläne einer Regionalbahn von Kempten nach Oberstdorf müssten nach jahrelangen Diskussionen endlich umgesetzt werden. Der Landkreis müsse seinem Masterplan folgen und bis 2030 klimaneutral werden. Mader will sich für einen kinder- und familienfreundlichen Landkreis einsetzen. "Wie können wir in Würde alt werden?", ist für sie die zentrale Frage, wenn es um Pflege, Barrierefreiheit, Nahversorgung und Wohnmöglichkeiten für die ältere Generation geht. Wichtig ist für Mader "klare Kante gegen Rechts" zu zeigen und für eine offene, freiheitliche  Gesellschaft einzutreten. Als Landrätin will sie dabei die Menschen einbinden und Ängste und Unsicherheiten abbauen.
Die 36jährige Lehrerin und Mutter von zwei kleinen Kindern wuchs in Waging am See auf, bevor es sie beruflich ins Oberallgäu nach Immenstadt verschlug: "Die Nähe zu den Bergen war mir dabei wichtig". "Ich habe das Gefühl an der richtigen Stelle zu sein", freute sie sich nach der Wahl über das Vertrauen der Mitglieder und auf den bevorstehenden Wahlkampf. Für Landtagsvizepräsident Thomas Gehring wird das Thema Klima auch im Kommunalwahlkampf eine wichtige Rolle spielen. "Mit Christina Mader haben wir eine hervorragende Alternative zu den anderen Parteien und Kandidaten. Mit ihrer Kandidatur zeigt sie langfristige Perspektiven für die Entwicklung des Landkreises auf".

 

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