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Oberallgäuer GRÜNE zum Volksentscheid am 4. Juli: Für konsequente Rauchfreiheit stimmen!
Oberstdorf | pm | Der Vorstand der Oberallgäuer GRÜNEN befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Volksentscheid zum Nichtraucherschutz am 4. Juli. Hierbei bekräftigte er, dass die GRÜNEN als Teil des breiten Aktionsbündnisses „Für echten Nichtraucherschutz“ auf der Seite der 76 Prozent Nichtraucher in Bayern stehen und Ausnahmeregelungen als kontraproduktiv – da gesundheitsgefährdend und wenig praktikabel – ablehnen.
„Einschränkungen des Nichtraucherschutzes würden einen hohen bürokratischen Aufwand bedeuten, um die Einhaltung der Ausnahmeregelungen zu überwachen und zu ahnden“, stellte Vorstandsmitglied Ruth Meuchelböck fest. Außerdem triebe die Suche nach Gesetzeslücken kuriose Blüten, wie schon das Beispiel der „Raucherclubs“ gezeigt habe.
Die Oberallgäuer Wahlbürger hatten beim Volksbegehren im Herbst durch eine Eintragungsquote von 12,6 Prozent bereits ein erstes klares Votum für den ausnahmslosen Nichtraucherschutz abgegeben. Der Vorstand der Oberallgäuer GRÜNEN ruft die Wahlbürger daher auf, nun im entscheidenden zweiten Schritt mit einem „Ja“ am 4. Juli für die ursprüngliche, umfassende Regelung (ohne die Ausnahme „Raucherclubs“) zu stimmen, also für konsequente Rauchfreiheit auch im Oberallgäu, wie sie in vielen Europäischen Nachbarländern seit Jahren wirksam praktiziert wird.






